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(pal/wr) Der Aargauer Schwingerverband geht mit neuer Führung in die Zukunft. An der Jahrestagung in Beinwil/Freiamt, dem Durchführungsort des nächsten Kantonalfestes, übergab Markus Birchmeier das Präsidium nach erfolgreichem Wirken an Lukas Meier. Auf den Technischen Leiter Guido Thürig folgt Roger Schenk.

Mit Genugtuung verabschiedete sich Markus Birchmeier: «Ich gebe die Führung des Verbandes mit gutem Gewissen in neue Hände. Wir feierten in den letzten Jahren viele Erfolge mit den Aktiv- und Jungschwingern.» Nach siebenjährigem Wirken übergibt der Döttinger Bauunternehmer das Präsidium an seinen Zurzacher Klubkollegen Lukas Meier.

Die Technische Leitung der Aargauer Schwinger übernimmt der bisherige Jungschwingerverantwortliche Roger Schenk von Guido Thürig. Dieser steigt nach sechs Jahren in den Nordwestschweizer Verband auf. Weil Schenk für den Nachwuchs keinen Nachfolger fand, unterstützen ihn künftig Matthias Arnold, Nik Meier und Stephan Studinger. Als neuer Freiämter Vertreter nimmt Adrian Stump Einsitz im Kantonalvorstand, für die Zurzacher ist es Lukas Kramer.

Aargauer Macht

 Der Saisonrückblick zeigte die aktuelle Macht der Aargauer im Nordwestschweizer Schwingerverband auf. Die drei Kranzgewinne am «Eidgenössischen» gingen aufs Konto der Freiämter Andreas Döbeli und Joel Strebel und des Zofingers Patrick Räbmatter. Der Pechvogel von Zug, der Lenzburger Nick Alpiger, feierte zwei Kranzfestsiege, darunter als herausragenden Erfolg den Triumph am «Innerschweizerischen». Zusammen mit Döbeli gewann der Fricktaler David Schmid das eigene Teilverbandsfest in Wittnau. Joel Strebel feierte bei den Solothurnern seinen ersten Kranzfestsieg. Mit 78 Kränzen erreichten die Aargauer Schwinger einen neuen Saisonrekord; 10 hamsterte alleine Räbmatter.

Nebst den Leaderfiguren ehrte der Aargauer Verband auch die beiden Neukranzer Patrick Burren (Aarau) und Kevin Stadler (Freiamt). Begleitet von herzhaftem Applaus der 132 Delegierten und Gäste, erhielten auch die abtretenden Aktiven Mario Thürig (Lenzburg) und Stephan Studinger (Aarau) ein Präsent.

Von der Stadt aufs Land

Das OK des nächsten Kantonalschwingfestes in Beinwil/Freiamt gab mit einer stimmungsvoll geschmückten Tagungslokalität einen Vorgeschmack auf den schwingerischen Saisonhöhepunkt 2020 im Aargau. Vom 5. bis 7. Juni steigt ausserhalb des Dorfes auf Kulturland ein dreitägiges Volksfest. Nach dem eindrücklichen «Kantonalen» 2019 in der Zofinger Altstadt wird das Nachfolgefest einen völlig anderen Charakter haben. OK-Präsident Hermann Bütler versprach mottogetreu ein «bäumiges Fest». Nur logisch, dass saisongerecht ein Weihnachtsbaum die DV-Halle schmückte. Für das «Kantonale» 2021 erhielt Lenzburg mit dem Festplatz Willermatten den Zuschlag.

Auch wirtschaftlich gehts dem Aargauer Schwingerverband gut. Die Freiämter Kassierin Milena Meyer präsentierte einen Jahresabschluss mit über 9000 Franken Mehreinnahmen. Den würdigen Schlusspunkt der Jahrestagung setzte die Ernennung von vier neuen Ehrenmitgliedern: Nebst den zurückgetretenen Vorstandsmitgliedern Markus Birchmeier und Guido Thürig wurde diese Würdigung dem abtretenden Technischen Leiter im Nordwestschweizer Verband, Stefan Strebel, und dem abtretenden Kampfrichterchef Samuel Läuchli zuteil.

Bilder (von oben): Wechsel im Präsidium des Aargauer Schwingerverbandes: Markus Birchmeier (links) übergibt an Lukas Meier; Das Aargauer «Eidgenossentrio» von Zug: (von links) Joel Strebel, Andreas Döbeli und Patrick Räbmatter. Fotos: pal
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