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(pd) Mit der Einführung des obligatorischen Fachs Informatik (OFI) begegnet der Kanton Basel-Landschaft den durch die Digitalisierung veränderten Anforderungen an Gymnasiastinnen und Gymnasiasten und setzt einen Beschluss der Schweizerischen Erziehungsdirektoren-konferenz (EDK) um.

Zur Stärkung der MINT-Fächer und vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels in technischen Berufen beschloss die EDK 2018 ein Informatikobligatorium auf Gymnasialstufe. Der Kanton Basel-Landschaft führt OFI ab dem Schuljahr 2021/22 im Rahmen von drei Jahreslektionen über die gesamten vier Schuljahre hinweg ein.

Personalbedarf wird durch Weiterbildung gedeckt
Um die Vorgaben der EDK zu erfüllen und die Lernziele zu erreichen, werden rund 15 für den Informatikunterricht qualifizierte Lehrpersonen respektive acht Vollzeitstellen benötigt. Der Arbeitsmarkt kann den zukünftigen nationalen Bedarf voraussichtlich nicht decken: somit muss der Kanton Basel-Landschaft auf die berufsbegleitende Weiterbildung bereits angestellter Lehrpersonen setzen.

Zusätzliche Kosten von 0,95 Mio. Franken ab 2023
Die für die Weiterbildung notwendigen einmaligen Investitionen belaufen sich bis zum Abschluss im Jahr 2023 auf 1,4 Millionen. Für den Unterricht fallen ab 2023 Kosten von jährlich 950 000 Franken an.
Das Umsetzungskonzept der BKSD ist politisch breit abgestützt und stellt eine zukunftsorientierte Unterrichtsentwicklung im Kanton Basel-Landschaft sicher. Die einstimmige Annahme der Vorlage ist als klares Bekenntnis zur Stärkung der digitalen Kompetenzen zu interpretieren.

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